kleine Reisebiografie.
Es ist so um 1966, - in Hamburg wächst in einer kleinen Gruppe der Plan zu einer Reise in in den Orient.
Mein  engster,  Freund,  Hellmuth Costard, studiert an der Uni in Hamburg  noch Psychologie,  obwohl Filme zu machen ihn eigentlich schon viel mehr interessiert.
Ich arbeite noch in einem Handwerksbetrieb.
Hans Bühner studierte so was wie Fotografie und der Spezie Karsten Dettmann studiert Orientalistik und macht schon Geschäfte mit Iranern in Täbris.

Dieser Karsten Dettmann wohnte in der Sierichstraße links oben unterm Dach. 4Richtungen03
Das Ambiente in seiner kleinen Bude war wunderbar orientalisch.
Hier saßen wir zusammen und hatten unter der Anstiftung von Karsten Dettmann eine Idee:
Einen Film Beitragt für das Fernsehen, über die Lage in Kurdistan -.
Das Fernsehen zeigte Interesse..

So reisten wir in den Iran und versuchten uns an einem Fernsehbeitrag über den kurdischen Revolutionsführer Mustafa Barzani.
Karsten Dettmann hatte ja tiefere Einsichten wie das Leben im Orient funktioniert – das glaubten wir -.
Im Grunde entpuppte sich unser Projekt dann aber mehr als  Pfadfindertraum.
Wir hatten aber trotz unserer Ungeschicklichkeit  interessante Begegnungen mit Kurden und wurden auch von ihnen in  kleine abseits liegende kurdische Dörfer eingeladen. Iran1964Kurdistan

Wo wir in einen engeren Kontakt mit den Kurden kamen, war das aber  für die Kurden die sich auf uns einließen sicherlich nicht gerade ungefährlich. Denn da Kurden so anders sind als die Menschen  in den umliegenden Ländern um sie herum, wurden sie immerzu von denen verfolgt.

Für uns ergab sich, aus unseren Kontakten mit den Kurden, letztlich auch eine nähere Bekanntschaft mit dem Iranischen Militär.
 
Jedoch kamen wir aus Deutschland und es war für die Iranischen Geheimpolizei schwer ein zu schätzen worum es uns ging. So ergab es sich,  dass wir mit den iranischen hohen Offizieren  am runden Tisch sitzen durften.
Diese Militärs erkannten wohl den skurrilen Ernst der Lage und gaben uns die Freiheit  geordnet wieder aus ihrem Land zu verschwinden
Mein Eindruck, den ich im Iran generell hatte, war: Zwischen drei unauffällige Geheimagenten gab es einen der zur normalen iranischen Bevölkerung gehörte.

Im Ganzen gesehen entpuppte sich die interne Zusammenarbeit und das Filmprojekt  als Pfadfinder Fiasko- ala Karsten Dettmann -.
So entwickelte sich letztlich, dass Hans Bühner bei Papa Karsten Dettman und seinem  Mercedes blieb, und wir, Hellmuth und Ich, in Teheran ausstiegen, uns von den Beiden, von Karsten und Hans  trennten.

Jeder von uns, Hellmuth und Ich, bekamen 100DM ausgezahlt  und dann machten wir uns zu Fuß und mit Rucksack auf den Weg zurück nach Deutschland.
Der Schah war im Iran noch an der Macht und Asphalt Straßen gab es im Iran nur in den großen Städten. Aber irgendwie ergab es für uns immer eine Möglichkeit in Richtung Deutschland voran zu kommen.
Zu der Zeit, im Iran, weit und breit, nur holperige Sandpisten und eine verwaiste Eisenbahnschiene, quer durch das Land.
Nachdem bei unseren Kontakten mit Iranern, und auch später, als wir in die Türkei kamen geklärt war, dass wir keine Amerikaner sondern Deutsche waren, genossen wir in den Ländern sehr viel Gastfreundschaft und wurden zuvorkommend behandelt, wurden auf Lastwagen immer mal ein Stück mitgenommen, und in den Lokalen zum Tee eingeladen und anderen Gästen vorgestellt.
In einen der Dörfer erlebten wir erstaunliches, wie man sich um uns versammelte. Jeder in der Illustren Versammlung, trat der Reihe nach hervor und  brachte  uns - als ihren Gästen aus Deutschland - ein Gesang-Ständchen.

Hitler hatte den Deutschen - in Persien und Türkei -  Gewicht verliehen,  und daraus ergab sich, dass wir als Deutsche ein hohes Ansehen in der breiten Bevölkerung hatten.
Das wir als Deutsche zuvorkommender als Andere behandelt wurden relativierte sich dann aber, als wir nach Griechenland kamen.
Mit 100DM waren wir natürlicherweise auf die Freundlichkeit und Hilfe anderer  Menschen angewiesen, trotzdem war und unser Schlafzimmerdach  in der Regel der Himmel über uns.

Unser Leben entwickelte sich von Moment zu Moment.
Weil  meine Kamera im Auto zurück reiste und Karsten sich die paar Fotos die ich im Iran heimlich, an den Geheimagenten vorbei  gemacht hatte unter den Nagel gerissen hatte, gibt es zu dieser Reise so gut wie keine Fotos
Diese Reise zu Fuß hinterließ bei mir, und auch bei Hellmuth, lebenslange Erinnerungen.
Aber wie  so manchmal in meinem Leben, wie auch im Golden Tempel der Sikks in Indien, gerade  zu diesen Ereignissen keine Fotos.
Was ja durchaus auch seine eigene tiefere Bewandtnis haben mag.

Aber grundlegend empfinde ich es schon so, dass wenn ich reise, diese Reise nicht nur dazu dienen soll meinen eigenen Horizont zu erweitern, ich auch andere an den Erfahrungen und Erkenntnissen meiner Reise  teilnehmen lassen möchte.
Außerdem gibt mir das Photographieren  die Möglichkeit, mich mit dem was mir begegnet näher in Verbindung zu bringen, das was ich fotografiere näher zu erforschen, den Menschen näher zu kommen.

Denn die erlebte Situation intensiviert sich beim fotografieren, und ich kann mich dabei auch meiner eigenen Beteiligung,  - einer journalistischen, mitverantwortlichen Mitgestaltung, nicht entziehen -.

Diese Reise  von Hellmuth und mir , - allerdings -,  war erst mal eher geprägt, von der Erforschung unseres eigenen Daseins, in einer orientalischen Welt.   
So war diese, unsere Reise, wohl eher schon so etwas wie eine Pilgerreise.

Abgebrannt wieder in Hamburg angekommen bekam ich eine Job in einem abgefahrenen Fotoladen als Verkäufer. Da gab es zu der Zeit, auf alles Prozente, und zu Weihnachten standen die Kunden    bei Foto Vogeler Schlange,
Der Chef vom Laden hatte ein großes Segelschiff, darauf  machte unsere farbige Belegschaft  - hin und wieder -,  nicht ganz normale Betriebsausflüge..

Zu dieserr Zeit - 1967 - entwickelte sich sich in Hamburg so etwas wie eine – sogenannte - Jungfilmer Cene.

In der Brüderstaße 17 (um das Filmbüro von Werner Grassmann herum) war immer was los,

HellmuthCostard in der HH Bruederstr.
- 3 Tage Dauerfilm -  und zu den Hamburger Filmtagen zogen 3 Mann aus  (einer war ich), um aus der damaligen Olympiastadt Grenoble etwas vom dem olympischen Feuer nach Hamburg zu holen,   etwas von diesem Feuer respektlos zu klauen, um die Welt auf unsere Hamburger Filmtage aufmerksam zu machen. Diese Aktion brachte uns auf die Titelseite der Bildzeitung. Feuer Olympa wird nach HH gebracht

Es herrschte die 68 iger Aufbruchstimmung, auch bei den Hamburger Jungfilmern.  
Diese bestanden überwiegend aus intellektuellen Filmrevolutionären, welche so was wie noch nie dagewesene, skurrile,  Experimentalfilme der besonderen Art produzierten.
Auch in München geschah ähnliches, aber es unterschied sich auch.

Hellmuth Costard aus der Hamburger Film-Coop brillierte mit teils sozial-intelligenten Filmen, die es besonders in der Film-Fachwelt zu hohen  Ansehen brachten.
Einer dieser Filme erzeugte auf einen  Festival in Deutschland für einen grandiosen, - gegen  politische Machenschaften gerichteten Skandal -. Hellmuth Costard
Für mich erkannte ich in Hellmuths Filmschaffen den Wunsch nach Unmittelbarkeit, den Wunsch nach Unmittelbar in der Vernetzung unseres sozialen und filmischen Bewusstseins.(Echtzeit)
Hellmuth  bastelte auch immerzu an Geräten mit denen die Unmittelbarkeit der Vernetzung verbessert werden konnte.
Hellmuth strebte Möglichkeiten an, wie sie heute in unsere digitalen Vernetzung besteht.

 Auf der Erde, war zu der Zeit alles im Umbruch, und bis tief in die Nacht wurde auch in der Brüderstraße die Welt immerzu neu formuliert und aufgemischt.

Ich verdiente inzwischen meinen Unterhalt indem ich meine Fotos an Zeitungen verkaufte.

Beim fotografieren eines Schönheit Wettbewerbs lernte ich  dann Petra kennen, die ich etwas später heiratete. Eine begabte Grafikerin die ich leidenschaftlich  haben wollte, obwohl mir  schon dabei schon ziemlich  klar war, dass dies  eher eine skurrile Ehe werden würde.
Es war eine abenteuerliche Beziehung die ich heute wohl eher als ein Entzug bezeichnen möchte.
Es dauerte auch nicht sehr lange und es zog Petra mehr zu neuen  Abenteuern hin die mich alleine überforderten. Es zog sie immer mehr zu Musikern und einem durch Drogen intensivierten Lebensstiel.
Ich war um einiges älter als sie, und so wuchs ich mehr und mehr in die Rolle eines beratenden Begleiters hinein.
Eine Zeit lebte Jörg Gülden, - ihr neuer Freund - Joerg Güldenbei uns. Jörg arbeitete mit Petra im Bauer Verlag  zusammen und als er bei uns einzog  verschwand eine ganze Wand hinter seinen tausenden von Langspielplatten, die ihn begleiteten.
 
So ein Leben zu dritt stellt bestimmte Anforderungen an eine Hingabe, die über eine personelle Begrenzung hinaus geht,  und dass hat sie trotz ihres lebendigen Herzens denn doch überfordert, und so hat sie  auch weiterhin versucht mit Drogen freier zu sich zu kommen.
 
Als Jörg später wieder Auszog kaufte er mir meine selbstgebauten Lautsprecherboxen ab, diese Boxen  wollte er nicht missen.
Da diese Lautsprecher aber mehr für mittlere Lautstärke gedacht waren, gaben sie bei ihm dann auch bald den Geist auf.

Jörg wurde später Mitbegründer und Chefredakteur der Zeitung „Rolling Stone“.

Diese Ehe mit Petra war sicherlich so etwas wie meine 2 te Pilgerreise.

Als Petra  weiter gereist war lernte ich Marlies kennen. Diese Beziehung war wiederum ganz anders als die mit Petra.
Marlies war eine Frau die wusste was sie wollte und mit ihrer angeborenen Fähigkeit zu einer transpersonalen Tiefe, eröffnete sich uns eine wunderbare Begegnung  bis in tiefen unserer Seelen hinein.
Eine wunderbare Nähe, die nicht nur auf eine personelle Zweisamkeit begrenzt war - wurde mir möglich -.

Marlies war offen und tief, aber von Natur irgendwie, im Kulturellen, auch ein wenig geizig und weniger am erforschen des inneren  Lebens, als vielmehr am Handfesten, mehr an Nägel mit Köpfen interessiert.

Mit ihr erlebte ich zwar wie schön es ist sich im Leben tief zu begegnen, aber auch hier gab es kein ewiges Bleiben.
Obwohl sie ihre Abiturarbeit, - auf dem zweiten Bildungsweg -, an einer Arbeit über  „Siddhartha“ von Hermann Hesse schrieb, wollte sie nicht in erster Linie reisen, sondern viel mehr war  ihr stabiles Ziel – Krankengymnastin - zu werden.
Da mich aber der Prozess des Lebens, die Reise in ein Unbekanntes bindet, wurde immer deutlicher, dass ich ihr nicht reichte und so verloren wir mit der Zeit unsere gemeinsame Begegnung s- Perspektive.
Als ich ihr vorschlug uns – zeitig - zu trennen begegneten unsere Seelen sich in einem großen und tiefen Schmerz. In ihrem Schmerz offenbarte sich mir eine faszinierende Schönheit,  und mir kam die Idee, - der Wunsch -, mit ihr in ein Unbekanntes reisen zu wollen. Marlies un Ich vor einem Spiegel

Wir kratzten unser Geld zusammen. Ich verkaufte, alles was ich hatte, kaufte eine kleine automatische Kamera, mit der dann alle meine  Bilder auf unserer Indien Reise entstanden.
Geschäftstüchtig wie  Marlies war,  war hingen wir an einer Geschäftsidee von Jürgen Endsthaler und wollten,  mit ihm und seiner Freundin,  2 Mercedes in den Iran schmuggeln, wollten  auf diese  Art  unsere Reisekasse aufmöbeln. Diese Art von Auto durfte im Iran nicht verkauft werden.
Diese Geschäftsidee streute  unserer Reise-Idee aber auch allerhand Sand ins Getriebe..

Als Jürgen Endsthaler im Iran seinen Mercedes verkauft hatte,  gelang ihm die Flucht aus dem Iran indem er weiter nach Kuwait flog und absolut im letzten Moment zum Abflugschalter kam, wobei in der Hektik, der Zoll den Eintrag (den verbotenerweise verkauften Mercedes)  im Pass übersah. 
Mir war wohl auch klarer als ihm, was uns im iranischen Gefängnis blühen würde.

Wenn ich mich recht erinnere, hatte er in Afghanistan schon mal ein  Gefängnis von innen gesehen, und er  meinte wohl, so ähnlich wäre es auch im Iran.  Mir war allerdings klar, im Iran wäre es nicht so unterhaltsam wie in Afghanistan..

Uns gelang es dann erst in Herat,  - Anfang Afghanistan – das Auto auf  Deutsche, die auf der Rückreise waren,  zu überschreiben.
Dieser behördliche Vorgang, in einer afghanischen Amtsstube war ein lustiges Ereignis. Die Ausreise mit dem Auto  klappte dann auch nicht ganz so reibungslos, - aber dann doch -, weil ein zum Vorgang gehörender afghanischer Stempel im Pass, auch in Afghanistan, eine gewisse stabilisierende Wirkung hatte. Hurra, wir waren vom Auto befreit. Mit Marlies auf dem Kamelmarkt vor Kabul

Es fällt mir aber noch ein lustiges Erlebnis ein, das wir bei der Einreise in Afghanistan hatten.
 An der Grenze wurden wir sehr gründlich auf Drogen untersucht. Als wir in Lande dann eine kleine Strecke nach Herat  unterwegs waren gab es dann noch mal eine Straßensperre, mit einem ordentlichen Schlagbaum.
Wir wurden in diese Grenzstation gebeten, und dort bot man uns die unterschiedlichsten Drogen zum Verkauf.
Wir durften dann allerdings doch weiter fahren, - obwohl wir nicht kauften -. 
In Herat gelang es uns das Auto an Rückreisende nach Deutschland zu übergeben.
Als wir das Auto nun endlich los waren begann meine eigentliche Reise mit Marlies, - zu zweit und zu Fuß -., 
Unsere Reise führte uns auch über Bombay, und als ich nach unserer Reise wieder  begann mein Geld mit fotografieren zu verdienen, fragte mich Dr, Baucken  (Redakteur bei der Welt am Sonntag, der dann später auch Sannyassin wurde),  ob ich denn auch Bhagwan in Bombay getroffen hätte. 
Zu der Zeit hatte ich aber noch nichts von Bhagwan gehört.
Es war jene Zeit, als Bhagwan  - noch in Bombay - nur ein Paar Leute um sich versammelt hatte.

Die Beziehung mit Marlies ging nun, als wir zurück in Hamburg, nach und nach zu Ende.
Es wurde immer deutlicher, mein Hauptinteresse galt eigentlich immer der Reise nach innen, dem Prozess selbst und nicht den Ergebnissen. Die Reise mit Marlies ging zu Ende.

Da mein Ehrgeiz nach Anerkennung und auch der Wunsch nach materieller Existenzabsicherung bei weitem  nicht so ausgeprägt ist, wie der Wunsch nach Freiheit und Selbsterforschung, erlebte ich mich auch beim fotografieren immer mehr  -  als Teil des Bildes - als Teil des Bildes selbst.
Ich begriff, dass  - wie - ein Bild entsteht im Bild nicht verloren geht, und dass es bei Allem viel  mehr um mich und um den Prozess meines Handelns selbst  geht.

 Ist es doch in der Regel so, dass wenn man etwas fotografiert,  man um das Gesehene nicht zu verfälschen -  - sich selbst möglichst nicht all zu sehr in das Geschehen  einbringen darf,  erst mal nur Fotograf  und entdeckender Beobachter bleiben sollte. Dieser Umstand begann mich aber mehr und mehr am Leben zu hindern.

So begriff  ich mich  beim fotografieren – also -  immer mehr als ein am  Geschehen Beteiligter.
Kurz gesagt wandelte sich mein Interesse vom Beobachten, hin zu mehr Beteiligung.

Da aber das Leben im Allgemeinen eher selten  Spielerisch verstanden und gelebt wird, verlor ich erst einmal nach und nach mein Interesse am Fotografieren, und wandte mich mehr der Selbsterfahrung und dem außerordentlich interessanten Energie-geschehen um Bhagwan Shree Rajneesh zu.

Da tanzte der Bär, und irgendwann fragte mich   --  Anand Rajen -- (Alan Lowen)  : „Hee, Du machst andauernd in den Erfahrungsgruppen mit, aber du nimmst kein Sannyas”  - also gut wenn es dazu gehört – und dieses Sannyasin-werden - entpuppte sich dann auch als eine schöne Zeremonie, und ich wurde von ihm als Dhyan  Asango erkannt.

Als ich an dem Tag zurück in meine Wohnung kam, da jagten in meiner Wohnung  meine Katzen gerade einen Vogel. Suni und Herman
Aber kultivierte Katzen fressen keine Vögel, und eventuell wurde in dem Ereignis  nur sichtbar, dass mir das Ungewöhnliche, das Wagnis der Begegnungen,  genauso am Herzen liegt wie das schmuse und träumen.  Bhagwan war ein echter Freund,  löste zeitliche Begrenzungen auf und lehrte  lachen.  


Schon vor meiner Begegnung mit Sannyas gehörte ich einer anderen geistigen  Übungs-Gemeinschaft an und diese Übungen spielen immer die zentrale Rolle in meinem Leben,  zu denen  möchte ich hier aber nichts weiteres sagen.

Allerdings denke ich, dass die Zeit der Sannyas - Bewegung unserer Welt einen außerordentlichen,  von den meisten Menschen zur Zeit gar nicht so recht wahrgenommen, jedoch einen gewaltigen schöpferischen Impuls gegeben hat.

So glaube ich, dass das grenzüberschreitende Bewusstsein des Sannyas um Bhagwan,  in unserer Gesellschaft auf geheimnisvolle Weise zur Evolution  und Freiheit menschlichen Daseins gehört, und ein  wesentlicher Beitrag ist zur Entwicklung eines  quantenphysikalischen  neuen Weltbildes beitrug. Dieser Impuls in unserer Zeit unterschwellig stärker wirkt als es der Allgemeinheit klar ist.

Zusammengefasst denke ich, dass die  Aufbruchstimmung und das Reisen der 68. Generation und die Sannyas Bewegung um Bhagwan herum, uns ganz wesentliche Impulse für eine quantenphysikalisches Weltverständnis gab.

Viele meiner Freunde weilen schon gar nicht mehr unter uns, aber ich bin in immer noch hier, erlebe den Umbruch unserer Welt, die Wandlung vom heliozentrischen Weltbild, zum  quantenphysikalischen Weltverständnis, erlebe die Geburt eines sich von zeitlicher Dominanz befreienden Bewusstseins, eine sich weltweit vernetzende Gegenwart, woraus ein neues Zeitverständnis unaufhaltsam hervorgeht
Es entstehen, -  auf der materiell gelebten Oberfläche  von vielen noch gar nicht recht begriffen -. eine ganzheitliche Vernetzung unseres Bewusstseins.
 eine völlig neue  Perspektive in unserem Weltverständnis.

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